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Südamerika - Amazonas Becken
Venezuela
Venezuela
Staat im Nordwesten Südamerikas
Als Reiseland besticht Venezuela vorallem durch seine zahlreichen Naturschönheiten. Das Land ist sehr abwechslungsreich und bietet vier ganz unterschiedlichen Landschaftformen: das Maracaibo-Tiefland, die Anden, die Orinoco-Ebene und das Hochland von Guayana. Venezuela hat eine reiche und eigentümliche Natur- und Tierwelt.

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Venezuela wurde 1811 unabhängig und ist seit 1864 eine Republik. 1958 nach dem Sturz der damaligen Diktatur wurde Venezuela demokratisch und ist eine Präsidialrepublik mit einem Staatspräsidenten als Staatsoberhaupt. Das Land ist unterteilt in 23 Bundesstaaten, den abhängigen Gebieten und dem Bundesdistrikt. Die Bundesstaaten sind Amazonas, Anzoátegui, Apure, Aragua, Barinas, Bolívar, Carabobo, Cojedes, Delta Amacuro, Guayana, Falcón, Guárico, Lara, Mérida, Miranda, Monagas, Nueva Esparta, Portuguesa, Sucre, Táchira, Trujillo, Vargas, Yaracuy und Zulia. Die grössten Städte des Landes sind Caracas, Maracaibo, Valencia, Barquisimeto, Ciudad Guayana, Barcelona und Mérida. Das ganze Land ist mehr als 22 Mal so gross wie die Schweiz und hat knapp vier Mal soviele Einwohner.
Venezuela grenzt an Brasilien, Kolumbien und Guyana und im Norden an die Karibik. Die Landschaft ist sehr vielfältig und kann grob in vier Gebiete unterteilt werden. Im Nordwesten an der Karibik liegt das Maracaibo-Tiefland mit dem grossen Maracaibo-See. Östlich davon liegen die riesigen Anden, die hier bis zu 5'000 Meter hoch sind. Der höchste Berg Venezuelas, der Pico Bolívar ist 4'981 Meter hoch. Die Täler der Region sind teilweise dicht besiedelt. Auch die Hauptstadt Caracas liegt hier zwischen zwei Gebirgszügen. Im Zentrum Venezuelas südlich der Anden liegt die Orinoco-Ebene mit ihren Grasländern, Sumpfgebieten und dem Orinoco-Delta. Der mächtige Orinoco ist der drittgrösste Fluss Südamerikas. Im Südosten schliesslich folgt das Hochland von Guayana, mit zahlreichen Nebenflüssen des Orinocos, zerklüfteten Tälern und massiven Tafelbergen. Am bekanntesten ist die Gran Sabana, eine stark erodierte Hochebene. Rund die Hälfte der Fläche von Venezuela gehört zur Hochland-Region und insgesamt rund zwei Fünftel des Landes sind bewaldet.
Touristisch gesehen gilt Venezuela eher als unsicher und darum sind für eine Reise offizielle Warnungen und Empfehlungen zu beachten. Das Klima das Landes ist tropisch-heiss und feucht. Sehenswert ist die Karibikküste mit der sogenannten Perle des karibischen Meeres, der Isla Margarita. Sehenswert ist auch die Hauptstadt-Region von Caracas. Unbedingt besuchen sollte man die Gran Sabana Hochebene im Süden, ein Teil des Hochlandes von Guayana. Die Landschaft in dieser Region ist einmalig mit einer eigentümlichen Natur- und Tierwelt, die sich auf Grund ihrer Abgeschiedenheit hier entwickelt hat. Gewisse Teile der Tafelberge sind bis heute nicht erschlossen. Der Salto Angel ist mit fast 1000 Metern Fallhöhe der höchste Wasserfall der Welt. Er liegt im Nationalpark Canaima, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernennt wurde.

Städte und Ortschaften - Venezuela


Venezuela
Bild: Venezuela001
Isla Margarita, Venezuela
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Tags: Venezuela


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